Für einmal hatte der FC Raron das Glück auf seiner Seite. Die Rarner gewannen gegen Vernayaz dank einem Eigentor. In letzter Zeit war der FC Raron des Öfteren für durchaus gute Leistungen schlecht belohnt worden. «Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sich das eines Tages ins Gegenteil kehren würde, dass wir nur so weiterkämpfen
müssen wie bisher», so Erwin Venetz. Der Rarner Trainer sollte recht behalten. «Diesmal waren die Fussballgötter sicher auf unserer Seite», konnte Venetz nach dem Heimspiel gegen Vernayaz festhalten. Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Raron liess nicht sehr viel zu, konnte sich selber aber auch kaum einmal Chancen herausspielen. Das Tor fiel dann auf sehr kuriose Art und Weise. Beim hinteren Pfosten wollte ein Vernayaz-Verteidiger klären, traf dabei aber einen eigenen Mitspieler und von da landete der Ball im Tor (35.). «Natürlich war da Glück dabei, aber wir haben viel Druck gemacht auf den Gegner, manchmal muss man die Fehler auch erzwingen», so Erwin Venetz. Vernayaz machte nach der Pause phasenweise viel Druck. Raron blieb bei Gegenstössen gefährlich. In der 75. Minute legte Matteo Bumann für Schmidt auf, doch der Topskorer vergab für einmal. Mit dem 2:0 hätte man sich viel Zittern ersparen können. «Es war nicht unser bester Match, aber die Einstellung war top und die Spieler haben alles gegeben», konnte Erwin
Venetz festhalten.

Tor: 35. Eigentor 1:0.

Raron: R. Ruffiner; Varonier, Y. Amacker, Montani, T. Ruffiner; L. Schmid, Y. Schmid, Eberhardt (70. Albrecht), Bregy; Schmidt (86. J.-D. Amacker), M. Imboden (50. M. Bumann).