Nerven waren gefragt bei Raron-Trainer Erwin Venetz. Sein Team führte 2:0, lag 2:3 zurück und verpasste noch den Sieg. «Der Beginn war stark, wir hätten auch schon vor dem 1:0 treffen können», sagte Venetz. Und dann verlor Raron den roten Faden, agierte nur mehr mit langen Bällen und baute seinen Gegner auf. «Zumindest konnten wir den Schaden bis zur Pause im Rahmen halten. Aber es ist schon unverständlich, wie das nach dem tollen Beginn und einem 2:0 für uns geschehen konnte.»
Ein Eigenfehler leitete den Umschwung ein, beim 2:2 sah Raron nicht gut aus und spielte die Kuriosität mit, «und nach dem 2:3 war das Unheil perfekt », blickt Venetz auf die
schwache Phase zurück. Und just jetzt fand Raron wieder in die Spur zurück, als wären die Gegentore ein Weckruf gewesen. Imsand buchte sein zweites Tor des Abends, und in der Nachspielzeit hatte Tobias Ruffiner mit einem Pfostenschuss noch Pech. «Einige Spieler hatten heute nicht die gewohnte Form», zeigte sich der erfahrene Raron-Trainer auch kritisch. (Bericht WB)
Tore: 13. Loris Schmid 1:0. 16. Frédéric Imsand 2:0. 47. 2:1. 50. 2:2. 73. 2:3. 76. Frédéric Imsand 3:3.
Raron: R. Ruffiner; T. Ruffiner, Varonier, R. Schmid, Montani; J. Schmid (71. Amacker), L. Schmid, N. Bumann, Y. Schmid; Cina (55. M. Imboden), Imsand.